UCI-Weltmeisterschaft in Maniago / Italien vom 02.-05. August 2018

Von 02–05. August 2018 fanden in Maniago (Italien) die UCI - Para-Cycling Weltmeisterschaften statt. Wie immer, bei solchen Veranstaltungen, galt es für mich zwei Rennen zu bestreiten. Am Freitag den 03. August startete ich beim 13,6 Km Einzelzeitfahren, welches auf einem recht hügeligen, aber wunderschönen und sehr gut zu fahrenden Rundkurs ausgetragen wurde. Mein Straßenrennen fand am Sonntag den 05. August statt und wurde auf dem gleichen Kurs wie das Zeitfahren ausgetragen, allerdings musste die Runde beim Straßenrennen 5 mal absolviert werden, was einer Renndistanz von 68 Km entsprach.

 

Obwohl ich sowohl im Einzelzeitfahren als auch beim Straßenrennen eine sehr gute Leistung abrufen konnte, ist es mir leider nicht gelungen unter die Top-Ten zu kommen und Punkte für die UCI Weltrangliste zu sammeln. Weltmeisterschaften haben einfach immer eigene Gesetze! Verschärft wird das Ganze noch durch die Tatsache, dass 2020 eine Olympiade vor der Tür steht und daher jede Nation bestrebt ist, so viele UCI-Punkte wie möglich einzufahren. Im Behindertensport entscheiden die eingefahrenen Gesamtpunkte der jeweiligen Nation (aus den Jahren 2018 und 2019) über die Anzahl der Startplätze für die Olympiade 2020 in Tokyo. So ist es nicht verwunderlich, dass plötzlich Fahrer aus z.B. China und anderen Asiatischen Ländern auftauchen, die zuvor noch keiner in der Szene kannte. Diese Fahrer sind vom Leistungsniveau durchaus in der Lage, um Podiumsplätze zu fahren!

 

Unterm Strich, schiebt sich das Feld dann natürlich sehr zusammen und so kommt es, dass es beim Einzelzeitfahren mit 1.33 Minuten Rückstand auf den Sieger, nicht mehr für eine Top-Ten-Platzierung reicht. Aber egal, man soll nicht jammern, denn am Ende des Tages geht es primär darum, mit der eigenen Leistung zufrieden sein zu können und diesbezüglich habe ich mir nichts vorzuwerfen! In der UCI-Weltrangliste bin ich noch immer unter den Top-Ten und am 13. August geht es bereits zu den UCI-Weltcuprennen nach Baie Comeau / Kanada, wo die Jagd nach Platzierungen und Punkten weiter geht! 

 


 

03. Juni 2018 Glocknerkönig

Nach den Jahren 2015, 2016 und 2017 bin ich heuer zum vierten Male beim Glocknerkönig gestartet. Hierbei handelt es sich um ein Radrennen von Bruck/Fusch auf den Großglockner. Es gibt die bewährte Classic Variante, bei der es 27 Km und 1694 Höhenmeter zu bewältigen gilt und in diesem Jahr gab es erstmalig zusätzlich eine Ultrawertung. Diese führt mit 28,9 Km und 1814 Höhenmetern bis zur Edelweißspitze. Die zusätzlichen 1,9 Km, warten mit Kopfsteinpflaster und bis zu 15% Steigung gegenüber dem Classic auf. Nachdem ich den Glocknerkönig Classic, in für meine Verhältnisse recht respektablen Zeiten schon dreimal gefinisht habe, wollte ich mich in diesem Jahr am Ultra versuchen.

 

Allerdings war meine Vorbereitung – im Gegensatz zu den Vorjahren – so wenig auf lange Alpenpässe ausgerichtet wie noch nie. Der Rennkalender im Para-Cycling besteht heuer überwiegend aus nur leicht kupierten Rennen, wo der Schwerpunkt erfahrungsgemäß darin liegt, viele harte Attacken parieren zu können und genau darauf habe ich mein Training ausgerichtet. Diese Entscheidung hat sich in der bisherigen Para-Cycling Saison als richtig erwiesen und mir gute Ergebnisse beschert. Allerdings sind das leider Voraussetzungen die man am Großglockner überhaupt nicht brauchen kann und so kam es das ich vom ersten bis zum letzten Bergkilometer gelitten habe wie noch nie zuvor und jeder der den Glockner kennt, wird wissen, wie lange dieser Berg werden kann.

 

Trotzdem habe ich mich entgegen der vielen Gedanken ums Aufgeben bis zum Abzweig der Ultra Variante geschleppt und das sogar noch in der erlaubten Karenzzeit. Beim ersten 15% Anstieg auf Kopfsteinpflaster musste ich aber feststellen, dass ich die Edelweißspitze heute nicht sehen werde. Der Körper war von den Strapazen, der bereits hinter mir liegenden Classic Variante, schon derart gezeichnet, dass ich die geforderte Körperspannung nicht mehr aufbringen konnte, um solche – für mich – technisch schwierige Passagen (15% Steigung auf Kopfsteinpflaster) noch bewältigen zu können. So habe ich voller Enttäuschung abgedreht und zum Trost wenigstens noch die Medaille vom Classic abgeholt.

 

Natürlich könnte man sagen, die Hauptsache ist es doch zu finishen und der Schwerpunkt liegt doch in guten Ergebnissen bei Para-Cycling Rennen. Allerdings entspricht das nicht meiner Philosophie. Veranstaltungen wie den Glocknerkönig, oder auch andere Veranstaltungen im Breitensport bestreite ich primär um meinen Hauptsponsor www.rat-tat.at einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ohne die Unterstützung dieser Damen und Herren wäre es mir nicht möglich, meinen Sport in dieser Form zu betreiben. Daher kann der Ansatz nur lauten, durch gute Leistungen sowohl im Para- als auch Breitensport zumindest ein wenig zurückzugeben!

 

Für dieses Jahr ist der Glockner abgehakt und obwohl es von der Zeit mein bisher schlechtestes Ergebnis war, würde ich es von der mentalen Seite als den größten Triumph sehen!

Nun liegt der Fokus wieder voll im Para-Cycling, aber für 2019 muss ich mir etwas überlegen, um meine alte Stärke am Berg wieder zu erlangen, ohne dass die Para-Cycling Rennen, welche ein komplett anderes Anforderungsprofil fordern, zu sehr darunter leiden!

 


 

10.-12. Mai  3-Tages Paracyclingtour / Oberösterreich

Bei der im Rahmen der UCI Para-Cycling Europacup stattgefunden Oberösterreich Tour, konnte ich nach drei Rennen (zwei mal Straßenrennen und einem Einzelzeitfahren) den zweiten Gesamtrang belegen! International waren die Rennen nicht mit allen Top Fahrern besetzt, aber trotzdem recht fordernd! Vor allem das 8 Runden Rennen auf dem Salzburgring hatte es in sich!

 


 

04.-06. Mai - UCI Weltcuprennen Ostende / Belgien

Wieder zurück von den UCI - Weltcuprennen in Ostende / Belgien!

Mit einem 8. Platz beim 27 Km Einzelzeitfahren und einem 9. Platz beim 64 Km Straßenrennen bin ich in Anbetracht der sehr starken internationalen Konkurrenz sehr zufrieden und konnte mit zwei Top-Tenn-Ergebnissen wertvolle Punkte für die Weltrangliste sammeln. Aber das wichtigste, nach zwei Rennwochenenden in Serie mit stürzen ist dieses Mal alles heil geblieben!

 


 

21.-22. April - Europacup in Verolanuova / Italien 

Offensichtlich habe ich über den Winter das Radfahren verlernt oder ich habe zu diesem Zeitpunkt eine schlechte Phase und einfach nur Pech! Nachdem ich bereits in Belgien einen Totalausfall wegen eines unverschuldeten Sturzes im Straßenrennen hatte, bin ich in Italien nun beim Aufwärmen massiv gestürzt.

 

30 Minuten vor dem Start wollte ich den vermeintlich gesperrten 5,8 Km Stadtkurs noch einmal mit hohem Tempo fahren. In einer relativ schnellen und unübersichtlichen rechts-bergab Kurve ist mir allerdings ein Auto entgegengekommen und ich konnte einen Frontalzusammenstoß nur mit einer Notbremsung verhindern, was in einer Kurve mit viel Speed und dementsprechender Schräglage unwillkürlich zu einem Sturz führt.

Eigentlich fahre ich schon lange genug Rennen um zu wissen, dass die Strecken vor dem Rennstart nie zu 100% gesperrt und daher nicht sicher sind, aber in der Hitze der Rennvorbereitung war ich diesbezüglich leider nachlässig.

 

Ein Arzt der Rennambulanz war schnell zur Stelle und weil ich neben den üblichen Schürfwunden auch am Kopf eine blutende Wunde hatte, wollt man mich unbedingt in ein Spital zur Kontrolle mitnehmen, dazu ist die Ambulanz gesetzlich verpflichtet. Weil ich aber in Belgien wegen des Sturzes schon nicht punkten konnte, wollte ich dieses Rennen unbedingt fahren und habe einen Revers unterschrieben. Die netten Ärzte haben mir dann noch die ganzen Wunden desinfiziert und mir Verbände an Kopf und Arm angelegt.

Beim Rennen haben mich die Verletzungen, auf Grund des hohen Adrenalins nicht wirklich behindert, ich konnte im Massensprint mit dem Hauptfeld einen soliden 4. Platz einfahren und somit 2018 die ersten Punkte für die UCI Weltrangliste verbuchen.

 

Nun heißt es erst mal die Wunden lecken und das Material wieder auf Vordermann bringen, ging leider doch einiges zu Bruch. Sattel, Helm, Radbrille, Radhose! In einer Woche geht es dann schon zu den ersten wichtigen Weltcuprennen nach Belgien. 

 



 

Healthy Ageing Tour in Groningen / Holland

Vom 04. bis zum 06. April 2018 hat in Groningen die Healthy Ageing Tour stattgefunden. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um ein 3-Tages-Rennen für Elite Profi Damen. In diesem Jahr wurden wir Behindertenradsportler erstmalig in das Rennprogramm aufgenommen und hatten die Möglichkeit, bei einem 8 Km Einzelzeitfahren und zwei Straßenrennen zu 72 Km und 64 Km um Europacup-Punkte zu kämpfen. Für die Gesamtwertung wurde die Zeit aus allen drei Rennen addiert!

 

Nach dem 8 Km Einzelzeitfahren und dem 72 Km Straßenrennen (welches bei 5 Grad, Sturm und Starkregen stattgefunden hat) lag ich noch auf dem sehr guten zweiten Platz in der C1 Gesamtwertung. Leider hat ein unverschuldeter Sturz im letzten Rennen, die Chancen auf ein gutes Ergebnis und den daraus resultierenden Punkten für die Weltrangliste am Holländischen Asphalt verpuffen lassen.

 

Trotzdem kann ich den Rennen etwas Positives abgewinnen. Ich weiß, dass sich meine harte Arbeit über den Winter gelohnt hat und das Wichtigste: ich bin außer den üblichen Abschürfungen und leichten Prellungen unverletzt geblieben!

 

Einen herzlichen Dank an den Veranstalter und an alle Helfer, die uns den Rahmen für die super Rennen geschaffen haben. Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!

 

die Radhose hat den Sturz leider nicht überstanden.
die Radhose hat den Sturz leider nicht überstanden.

 

Track Video: Ferry Dusika Radstadion, März 2018.

Tempotraining, hinter dem Headcoach auf dem E-Motorrad, im Wiener Ferry Dusika Radstadion. 4x20 Minunten mit 45 km/h.

 


 

Bahn-O-Rama im Wiener Dusika 2018

Am Freitag den 16.02.2018 wurde mir die Möglichkeit geboten, im Rahmen des Wiener Bahn-O-Rama an ein paar Trainingsrennen teilzunehmen. Und weil Rennen ja bekanntlich das beste Training sind, habe ich die Einladung natürlich sehr gerne angenommen!

 

Vielen Dank an den Veranstalter, die Helfer und unseren Head Coach!

 


 

 

King of the Lake 2017 - Attersee /  Oberösterreich

Nach dem Jahr 2016 habe ich heuer zum zweiten Male beim King oft the Lake teilgenommen. Hierbei handelt es sich um ein Einzelzeitfahren um den Attersee. Die Runde ist mit 47,2 Kilometern und 280 Höhenmetern sehr anspruchsvoll, aber auf Grund der Totalsperre für den öffentlichen Verkehr trotzdem ein totaler Genuss und für mich eines der schönsten Rennen des Jahres. Die 1200 Teilnehmer lassen erahnen, dass auch andere Athleten sehr viel gefallen an dieser perfekt organisierten Veranstaltung finden.

Für mich persönlich steht bei diesem Rennen weniger der sportliche Erfolg, als mehr der Spaß im Vordergrund und natürlich die Chance, sowohl den Behindertensport, als auch meinen langjährigen Hauptsponsor www.apolife.at einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. 

 

Ich möchte an dieser Stelle, den Organisatoren und Helfern ein ganz großes Dankeschön, für die Mühe, eine so tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen, aussprechen! 

        


 

 

Kurzvideo vom Glocknerkönig 2017

Nach den Jahren 2012 und 2016 habe ich in diesem Jahr zum dritten Mal den Glocknerkönig in Angriff genommen und konnte zum wiederholten male finishen. Zwar ist es mir ganz knapp nicht gelungen, meine Zeit von 2h27min aus dem Vorjahr zu verbessern, aber dafür gibt es ein nettes kurzes Video, welches von einem damals mir noch unbekannten Teilnehmer zufällig aufgenommen wurde! Das Video zeigt uns auf dem letzten Kilometer, mit bereits ca. 1700 Höhenmetern in den Beinen und nach knapp zweieinhalb Stunden Fahrzeit! Viel Spaß beim ansehen.

 


 

 

Einzelzeitfahren in Weichstetten / Oberösterreich

Wie schon in den Jahren zuvor, bin ich auch heuer wieder beim 21,4 km langen Einzelzeitfahren in Weichstetten Oberösterreich gestartet. Bei diesem Rennen handelte es sich um eine Veranstaltung für Radsportler ohne Handicap, weshalb es für mich primär darum ging, meinen Hauptsponsor www.rat-tat.at einem breiten Publikum zu präsentieren und natürlich auch einen Trainingsreiz zu setzen.

Die Streckenführung war im Vergleich zu den Vorjahren etwas abgeändert, was einen direkten Vergleich mit den bisher gefahrenen Zeiten leider nicht zulässt. Aber egal, wie immer war es eine perfekt organisierte Veranstaltung und ich habe es sehr genossen, neben dem Wettkampfstress bei Internationalen Rennen, zur Abwechslung ohne Leistungsdruck zu fahren.

Sofern es mein Para-Cycling Rennkalender zulässt werde ich auch nächstes Jahr wieder kommen.

 

Vielen Dank an die Organisatoren und Helfer!

 


 

 

Para-Cycling Weltmeisterschaft Pietermaritzburg / Südafrika

Vom 01. – 03. September hat in Pietermaritzburg Südafrika, die Para-Cycling Straßen Weltmeisterschaft stattgefunden. Durch meine guten Ergebnisse in der laufenden Saison, hatte ich mir einen Startplatz erkämpft und stand daher beim 23 km langen Einzelzeitfahren und beim 60 km Straßenrennen am Start. Mit einem 10. Platz im Einzelzeitfahren und einem 12. Platz im Straßenrennen, bin ich leider weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben.

 

Speziell beim Einzelzeitfahren hatte ich mir um einiges mehr erhofft, doch leider wurde ich auf Grund einer Fehlentscheidung bei der Wahl des Vorderrads, im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht. Natürlich hatte ich schon beim aufwärmen gemerkt das eine etwas steife Prise von der Seite weht, habe das aber total unterschätzt und trotzdem die hoch Profil Felge montiert. 

Diesen Fehler musste ich im Verlauf des Rennen schwer büßen. Auf den schnellen Teilstücken der Strecke, mit +50 km/h war der Seitenwind so stark das es die Gummihüte, welche zur Begrenzung der Strecke aufgestellt wurden, quer über die Fahrbahn geblasen hat. Die Tatsache das ich mit nur einem Arm fahre und der Umstand des starken Seitenwind hatten zur Folge, dass ich speziell in den schnellen Abfahrten eher darum gekämpft habe nicht zu stürzen als eine gute Zeit zu fahren.

Im Endergebnis war ich so weit hinter den Medaillen wie noch nie in dieser Saison, was natürlich nachvollziehbar, aber für mich trotzdem total enttäuschend ist!

 

Obwohl, umso weiter die Weltmeisterschaft zurückliegt und umso klarer meine Gedanken werden, desto besser kann ich mit der Enttäuschung umgehen, zumal ich in der Vorbereitung neben meinem Vollzeit Job auch noch eine komplette Sanierung unserer Wohnung organisieren musste! In diesen knapp 2 Monaten waren wir auf Grund der umfangreichen Bauarbeiten sogar aus der Wohnung ausgezogen.

Aber irgendwann musste ich dieses Projekt, welches ich wegen dem Sport schon lange vor mir hergeschoben hatte endlich zur Umsetzung bringen. Dieses Jahr hat sich gut angeboten, weil die UCI Punkte in diesem Jahr weder im Hinblick auf die Nationenwertung für Startplätze bei den Paralympics 2020 in Tokyo zählen, noch für eine persönliche Qualifikation.

 

Ab dem Jahr 2018 zählen die eingefahrenen Punkte wieder, um Primär viele Startplätze für die Nation Österreich und in weiterer Folge auch den persönlichen Startplatz für die Paralympics 2020 in Tokyo einzufahren. Dann heißt es wieder, neues Spiel neues Glück!

Meine Altlasten (Wohnungssanierung) habe ich abgearbeitet und unser trautes Heim ist nun eine richtige Wohlfühloase, also die besten Voraussetzungen um 2018 wieder total unbeschwert anzugreifen!

 


 

 

Fahrtechnik und Taktik Training, im ARBÖ Fahrsicherheits-Zentrum Ludersdorf / Steiermark 

Am Samstag den 05. August hat der Teamchef des Austria Para-Cycling Team, einen Technik Tag im ARBÖ Fahrsicherheits-Zentrum Steiermark abgehalten. Nach einem theoretischen Teil über Renntaktik und Fahrtechnik, wurde das Besprochene anschließend so gut wie möglich in die Tat umgesetzt.

Das Wetter und die Möglichkeiten welche so ein Fahrsicherheits-Zentrum bietet waren perfekt. Neben den guten Tipps von Teamchef Wolfgang, hatten wir auch abseits der Strecke eine menge Spaß, was vom Aspekt des Teambuilding von sehr großem Wert ist!

 


 

 

Einzelzeitfahren auf der Umfahrung Zwettl 

Vor der offiziellen Eröffnung der Umfahrung Zwettl / Niederösterreich, wurde am Sonntag dem 30.07.2017 vom örtlichen Fahrradverein ein Einzelzeitfahren organisiert! 

Die Länge der Umfahrung beträgt 8 km und es galt 2 Runden zu absolvieren, was einer Renndistanz von 32 Km und ca. 400 Höhenmetern entsprach. Die Organisation des Rennen war Top und die noch nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassene Straße von unvergleichbarer Qualität.

Ich habe das Rennen sehr genossen und es als Vorbereitung für die im August anstehende Para-Cycling Weltmeisterschaft in Südafrika genutzt!

 

Herzlichen Dank dem Veranstalter und allen Helfern für das Coole Rennen!

 


 

 

Präsentation meines Sport, im Rahmen des Sportfest in der Reha-Klinik Tobelbad

Anlässlich des jährlichen Sportfest in der Reha-Klinik Tobelbad, wurde ich eingeladen um den Patienten, Therapeuten und Besuchern, den Behindertenradsport etwas näher zu bringen.
Nach einem kurzen Interview, habe ich im Gelände noch eine kleine Vorführung gezeigt und konnte an den Feedbacks erkennen, dass doch einige Zuseher sehr überrascht waren, was selbst mit einem schweren Handicap sportlich noch möglich ist, wenn man nur "will".
Persönlich habe ich es sehr genossen, einen Tag mit den Menschen zu verbringen, die mich vor 17 Jahren in der schwersten Phase meines Lebens, durch viel persönliches Engagement wieder fit für einen neuen Lebensabschnitt gemacht haben.
Vielleicht konnte ich ja dem ein oder anderen ein positives Beispiel sein und zeigen, dass aufstecken nie eine Option darstellt.

 


 

 

Nominiert für die Weltmeisterschaft Straße 2017, in Pietermaritzburg / South Africa

Nun ist es fix, auf Grund meiner Leistungen in der bisherigen Saison, wurde ich vom Teamchef des Para-Cycling Nationalteam nominiert, am Ende August, an der Straßenweltmeisterschaft in Pietermaritzburg / South Afrika teilnehmen zu dürfen!

 

Für mich ist es immer eine besondere Freude und Ehre, mein Land bei einer Weltmeisterschaft zu vertreten und natürlich auch die Chance zu erhalten, um Medaillen zu kämpfen!

 


 

 

Glocknerkönig 2017

Am Sonntag den 04. Juni bin ich nach den Jahren 2012 und 2016 zum dritten Mal am Start des Glocknerkönig gestanden. Eigentlich wollte ich meine Zeit von 2h 27min aus dem Jahr 2016 verbessern. Im ersten Anstieg wurde mir allerdings schon bewusst, dass die körperliche Verfassung an diesem Tag nicht reichen wird um grandioses zu vollbringen. Obwohl ich bis zur Mautstation Ferleiten noch 5 Minuten unter meiner Zeit von 2016 gelegen habe, waren es am Ende 2h 30min und somit 3 Minuten langsamer als im Vorjahr. Klarerweise bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber auch nicht sonderlich besorgt. 

 

Die letzten beiden Monate bin ich fast jedes Wochenende zwei Rennen gefahren und dazu ca. 8000 km quer durch Europa im Auto gesessen. Das so ein straffes Programm neben einem Vollzeitjob Spuren hinterlässt, sollte nicht sonderlich verwundern. Aber egal, der Glocknerkönig war wie immer eine tolle Veranstaltung, bei der ich hoffentlich den ein oder anderen inspirieren konnte. Mir persönlich ist es aber auch total wichtig durch die Werbewirksamkeit ein kleines Dankeschön an meinen Hauptsponsor zurückzugeben. Ohne die Unterstützung der Damen und Herren von der Rat & Tat Apothekengruppe www.rat-tat.at wäre es mir überhaupt nicht möglich, meinen Sport in dieser Form zu betreiben!

 

Bis zu den nächsten Weltcuprennen in Holland habe ich nun 3 Wochen Zeit, um so gut wie möglich zu regenerieren, um dann mit neuem Elan in die zweite Saisonhälfte zu starten, welche Ende August mit der Weltmeisterschaft in Südafrika ihren Höhepunkt finden wird. Mit dem Glockner habe ich noch eine Rechnung offen und sofern es mein internationaler Rennkalender terminlich zulässt, werde ich auch 2018 wieder um 7 Uhr früh am Start stehen, wenn es wieder heißt:

 

neues Spiel, neues Glück

 



 

 

Österreichischer Meister im Einzelzeitfahren (Para-Cycling C1)

In der offiziellen Ergebnisliste bin ich die 12,9 km lange Strecke auf der 2 mal gewendet werden musste, mit über 40 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren! Stimmt aber nicht ganz mit meinen Aufzeichnungen überein, da waren es 39 km/h. Egal, jedenfalls hat es für den Titel gereicht, 34 Sekunden vor dem Zweitplatzierten.



 

 

Track Weltmeisterschaft in Los Angeles / USA 2017

Für den WM-Titel hat es zwar ganz knapp nicht gereicht, aber ich denke ein zweiter Platz im Scratch-Race kann sich für einen Sportler mit Vollzeitjob, in einem überwiegend von Radprofis dominierten Starterfeld durchaus sehen lassen.

 

Einziger Wermutstropfen, beim Sratch fahren drei Kategorien in einem Rennen, die UCI = Radsport Weltverband vergibt pro Rennen aber nur 3 Medaillen. Dies hat zur Folge, dass die Kategorien mit den schwereren Handicaps zwar volle Punkte für die Weltrangliste bekommen, aber beim Scratch leider keine Medaillen. Sozusagen bin ich nun ein ungekrönter Vizeweltmeister, was meine Leistung "für mich" allerdings nicht schmälert und ich trotzdem total Happy bin!

 

Neben dem überaus erfolgreichen Scratch-Race, bei dem ich mir zu recht die besten Chancen ausgerechnet hatte, bin ich auch noch beim Kilo = 1000 Meter Sprintrennen und beim Pursuit = 3000 Meter Verfolgungsrennen am Start gewesen. Beim Kilo, der mir auf Grund meiner Behinderung und dem stehenden Start nicht wirklich entgegen kommt, konnte ich trotzdem eine persönliche Bestzeit fahren und somit immerhin noch den 5. Platz für mich verbuchen. Beim Pursuit habe ich bei der Übersetzung leider einen zu leichten Gang gewählt, daher konnte ich die hohe Frequenz nicht die ganze Renndistanz über aufrecht halten und mich nicht für die Finalläufe qualifizieren.

 

mit meinem Betreuer Wolfgang vor dem Start zum Scratch-Race

mein neues Arbeitsgerät für die Bahn



 

 

Track Weltmeisterschaft in Los Angeles / Amerika 2017

Auf Grund meiner Erfolge bei den Wettkämpfen in Manchester/England und der Track Weltmeisterschaft in Montichiari/Italien wurde ich von der UCI für die Track Weltmeisterschaft 2017 in Los Angeles/Amerika nominiert. Herr Philipp Braunegger hat dazu einen coolen Bericht im "Grazer" geschrieben.

 

 

Auch mein neu bestelltes und in meiner Wunschfarbe lackiertes Bahnrad wurde noch rechtzeitig geliefert und ich konnte es schon im Training testen! Am Donnerstag geht es noch einmal ins Dusika Radstadion nach Wien, zum Abschlusstraining und dann sollte einer erfolgreichen Weltmeisterschaft nichts mehr im wege stehen.

 



 

 

Fourth para-cycling training camp organised at UCI World Cycling Centre 2016

For the second time this year and the fourth time since the beginning of 2015, the UCI World Cycling Centre in Aigle, Switzerland, has organised a track cycling training camp for para-cyclists.

 

The seven athletes, both men and women aged 17 to 48, come from the Netherlands, Austria, France, Greece and Italy. Living like professional cyclists for their two weeks at the UCI WCC, they have been able to concentrate solely on their sport, coached by the centre’s coaching staff. On the programme: track cycling, road cycling, gym sessions and Wattbike training.

 

“At home I have a full-time job so it’s nice to have time for all this,” says Austrian Andreas Zirkl, who finished the 2016 season 3rd in the UCI C1 class road ranking. “But while I have been here, I have learnt that I can play with time. More isn’t necessarily better and I have learned that short training sessions can be very good.”

 

 

UCI WCC Coach Scott Bugden is one of three coaching staff working with the para-cyclists. They are delighted with the attitude, commitment and progress of their athletes.

 

 “We have been working on shorter efforts mostly as it is something that works well on the track, and many of them don’t do so much of that at home,” said Bugden. “We’ve also talked about line choice and pacing, and have given them the opportunity to practice in the start gate.

 

“Although two weeks is too short a time to see a physical improvement, we have definitely seen technical improvements in almost every session. They are one of the most positive groups of athletes we have had at the centre this year so it’s been great to work with them and help them develop.”


 

 

Track Lehrgang Aigle / Schweiz 2016

Heute habe ich von der UCI die Einladung zu einem 10-tägigen Lehrgang auf der Bahn, in Aigle/Schweiz erhalten! Außer der An- und Abreise werden für mich keine Kosten anfallen. Hotel mit Vollpension, Trainer und alles was dazu gehört, wird von der UCI finanziert! Also werde ich mich am 21. November mit meinen Rädern in Richtung Aigle verabschieden und mich dort, in punkto Bahntechnik bis 02. Dezember von Profis auf Vordermann bringen lassen. Schon cool, welche Annehmlichkeiten man genießen darf, wenn man eine gute Saison gefahren ist!

 




 

 

Jahresrückblick 2016

Nachdem ich mich nun bereits in der letzten Woche meiner 1 monatigen Regenerationspause befinde und dann schon wieder die Vorbereitung für die Saison 2017 voll anläuft, ist es Zeit über die Saison 2016 Resümee zu ziehen. 

Kurz gesagt war es die beste Saison, die ich in meiner bisherigen Karriere gefahren bin. Ich bin sturz- und verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen und nebenbei hat das milde Wetter es mir erlaubt, mein Training den gesamten Winter outdoor zu absolvieren. Dieser Umstand ist für meine Rumpfstabilität von unschätzbaren Wert, was sich offensichtlich auch in den Leistungen und Ergebnissen niedergeschlagen hat und mich hoffen lässt, dass wir auch 2016-2017 wieder einen milden Winter bekommen.

 

Über weite Teile des Jahres konnte ich sogar die UCI Para-Cycling Weltrangliste der Kategorie C1 anführen! Weil ich aber an den Paralympischen Spielen in Rio nicht teilnehmen konnte, fehlen mir leider wertvolle Punkte somit werde ich als Nummer 3 der Welt überwintern. Was in Anbetracht des starken Starterfeldes, welches gespickt ist mit Profis und Sportlern, die nur maximal Teilzeit arbeiten, auch nicht ganz schlecht ist.